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Die wichtigsten Fachbegriffe

Drucklexikon

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Affichenpapier Franz. „Affiche“ (Werbe-)Anschlag. Spezielles, nassfestes Plakatpapier nach DIN 6730; meist stark geleimt und holzhaltig; zur besseren Opazität meist mit farbiger Rückseite. Akzidenzen Druckprodukte, die nicht periodisch erscheinen: Privat- und Geschäftsdrucksachen aller Art, z.B. Familiendrucksachen, Formulare, Briefbogen, Tabellen, Prospekte, Kataloge. Nicht dazu gehören: Werke (Bücher), Zeitschriften, Zeitungen, Verpackungen. Altarfalz Beide Außenseiten eines Druckprodukts werden wie Klappen zur Bogenmitte gefalzt. Auch Fensterfalz genannt, weil diese wie Flügel eines Fensters geöffnet werden können. Durch einen zusätzlichen Falz in der Mitte entsteht ein 8-Seiten Altarfalz (3-Bruch-Falz). Der Name wird von Flügelaltären in Kirchen abgeleitet. Anschnitt Grafische Elemente, Bilder oder flächige Hintergründe die bis an den Papierrand einer Druckseite reichen, müssen 2-3 mm über den Rand hinausragen. Für die Weiterverarbeitung des Druckprodukts ist dies unumgänglich. Das Druckprodukt mit dem zugegebenen Rand wird nach dem Druck auf das Endformat beschnitten. Mit dem Anschnitt wird sichergestellt, dass ein grafisches Element tatsächlich am Papierrand endet und keine „Blitzer“ entstehen. Auflösung Aufzeichnungs- oder Wiedergabefeinheit von Bildelementen, die meist in dpi (dots per inch) angegeben wird. Beschnitt siehe Anschnitt. Bilderdruckpapier Beidseitig gestrichenes (beschichtetes), hochwertiges Papier für anspruchsvolle, farbige und bebilderte Drucke. Erhältlich in glänzender, matter und halbmatter Qualität. Blindmuster Muster z. B. eines Buches aus unbedrucktem Papier, welches im Format, Umfang und Papier dem Endprodukt entspricht. Blitzer Differenzen (Weißstellen) im Passer mehrfarbiger Druckprodukte und bei Schneidefehlern an angeschnittenen Flächen oder Bildern. Blocksatz Symmetrische Textanordnung, bei der Zeilenanfänge und Zeilenenden in senkrechter Ausrichtung übereinstimmen. Die Wortzwischenräume variieren jedoch. Broschüre Mehrseitige geheftete oder gebundene Druckprodukte mit Umschlag aus gleichem Material wie der Innenteil oder aus Karton. Cellophanierung Veredelung von Druckprodukten mit einem Überzug aus Folie. Das Papier wird dadurch schmutz- und wasserabweisend. Chromopapier Einseitig gestrichenes Papier. Chromokarton Mehrlagiger, einseitig gestrichener Karton, der überwiegend für Buch- oder Broschüreneinbände, Faltschachteln, Displays, und Dekoration verwendet wird. Einseitig gestrichenes Papier. Chromolux Papier mit extremer Oberflächenglätte, hoher Steifigkeit und Volumen. Geeignet für die Bildwiedergabe in Fotoqualität. CMYK-Farbraum CMYK ist die Kurzbezeichnung für die im Vierfarbdruck verwendeten Grundfarben Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Yellow = Y), Schwarz (Key Colour = K). Aus der Mischung ergeben sich im Vierfarbdruck nahezu alle anderen Farben. Computer-to-Plate (CtP) Verfahren zur direkten Bebilderung von Druckplatten aus dem Datensatz heraus, ohne vorherige Filmbelichtung und Druckplattenkopie. Digitaldruck Das direkte Drucken aus digitalen Daten ohne statische Druckform. DIN-Papierformate Nach DIN 476 genormte, in Deutschland übliche Standard Papierformate. Am bekanntesten ist die Reihe der A-Formate. Das nächst kleinere Format errechnet sich durch Halbieren der langen Seite. Das größte Format ist DIN A0, das kleinste DIN A10. Dispersionslack Der Dispersionslack besteht im Wesentlichen aus Wasser und Bindemitteln (Harzen). Es lassen sich im Vergleich zum klassischen Öldrucklack intensivere Glanz- und Mattwirkungen erzielen. Dispersionslack zeichnet sich durch geringe Umweltbelastungen aus, trocknet durch Verdunsten des Wassers, ist geruchsfrei und vergilbt nicht. Drucklackierung Veredelung und Oberflächenschutz von Druckprodukten durch das Auftragen von spezifischen Lacken in der Druckmaschine. Die Lackierung dient dem Scheuerschutz und der Erzeugung von Glanz- und Matteffekten. dpi dots per inch: Englische Bezeichnung für Auflösefeinheit von Daten und Bildern für die Ausgabe am Belichter oder Drucker. Je höher die Auflösung, desto besser die Qualität. Für Offsetdrucke ist eine Auflösung ab 300 dpi geeignet. Dreiseitenbeschnitt Endbeschnitt eines Broschüren- oder Buchblocks an Kopf, Vorderseite und Fuß. Druckform Der materielle, verfahrenstechnisch erforderliche Informationsträger (z.B. Druckplatte), zur Übertragung der Bildstellen durch Drucken auf einen Druckstoff. Endformat Beschnittenes Format nach Fertigstellung eines Druckprodukts. Endlosdruck Formulardruck in Rotationsmaschinen. Die gedruckten Papierbahnen werden gestanzt, gelocht, perforiert und in Zickzackfalzung oder Bogen ausgelegt. Einrichten Vorbereitende Arbeiten an Maschinen für die Produktion. Euroskala Genormte CMYK-Farbskala für den 4-Farbdruck. Fadenheftung Die für die Herstellung eines Buches hochwertigeste Bindetechnik. Einzelne Falzbogen werden im Rücken durch Fäden mit den folgenden Bögen zu einem Buchblock vernäht. Der Buchrücken kann zusätzlich durch Gaze (Gewebe) verstärkt werden. Falzung Scharfer Bruch bei Papieren oder Kartons. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Kreuzfalz- und Parallelfalzarten. Farbigkeit Anzahl der zu verwendeten Druckfarben, z.B. 4/4-farbig: Die Zahl vor dem Schrägstrich zeigt die Anzahl der Farben auf der Vorderseite des Druckobjekts. Die Zahl nach dem Schrägstrich die Anzahl der Farben auf der Rückseite. Farbproof Farbverbindliche Vorlage zur Kontrolle für den Kunden und für den Druck. Folienkaschierung Schützender, dekorativer oder verstärkender Überzug aus Glanz-, Matt-, oder strukturierter Folie bei Broschüren, Buchumschlägen oder ähnlichen Produkten. Gestrichenes Papier In der Streichmaschine wird durch Auftragen eines Bindemittels eine gleichmäßige, glatte und geschlossene Oberfläche bei Druckpapieren erzielt. Dadurch erreicht man eine höhere Detailwiedergabe und bessere Qualität beim Druck. Der Strich kann matt oder glänzend sein. Graustufen Optische Erscheinung der Grauwerte zwischen Schwarz und Weiß. Greiferrand Nicht bedruckbarer Rand an Druckbögen. Am Greiferrand wird der einzelne Druckbogen durch Greifsysteme erfasst und durch die Druckmaschine geführt. Hardcover Bezeichnung für Bücher mit festem Einband (Pappband). HKS-Farben Schmuckfarben für grafische Entwürfe und als Sonderfarben im Offsetdruck. Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 Volltonfarben mit insgesamt 3520 Farbtönen für Kunstdruck- und Naturpapiere. Holzfreie Papiere Aus reinem Zellstoff hergestellte, hochwertige Papiere, die maximal nur 5% verholzte Fasern enthalten dürfen. Holzhaltige Papiere Papiere mit einem höheren Anteil als 5% verholzten Fasern. Hotmelt Thermoplastischer Schmelzklebstoff, der beispielsweise bei Klebebindungen eingesetzt wird. ISBN Internationale Standardbuchnummer mit Angabe der Sprachgruppe, der Nummer des Verlages, der verlagsinternen Titelnummer und einer Prüfziffer. ISO-Skala Die ISO-Skala – auch Euroskala genannt – bezeichnet den Druck nach einheitlichen Normen, die die Wirkung der CMYK-Farben festlegen. Wir drucken für Sie nach der aktuellen Norm DIN ISO 12647-2 laut Fogra PSO. Kapitalband Schmales Stoffbändchen zur Verzierung, das bei Hardcover-Büchern an der Ober- und Unterkante des Buchblocks angeklebt ist. Dadurch wird die Lücke zwischen Buchblock und Buchrücken verdeckt. Klebebindung Fadenloses Binden von Büchern und Broschüren mit Klebstoffen (Hotmelt, Dispersionskleber, PUR). Der Buchblock wird am Rücken abgefräst und mit dem Umschlag verklebt. Kunstdruckpapier Siehe Bilderdruckpapier. Lackieren Siehe Drucklackierung. Laufrichtung Richtung, in der das Papier durch die Papiermaschine läuft (Laufrichtung der Papierfasern). Breitbahn: Die kurze Seite des Bogens läuft parallel zur Faserrichtung der Papierbahn. Schmalbahn: Die lange Seite des Bogens läuft parallel zur Faserrichtung der Papierbahn. Makulatur Von Makulatur spricht man, wenn z.B. Papier nicht weiterverarbetet werden kann, weil es unbrauchbar oder fehlerhaft gedruckt ist. Naturpapier Bezeichnung für ungestrichene, nicht oberflächenbehandelte Papiere. Nuten Das Heraustrennen eines Materialspans aus einem dicken Karton oder aus Pappe, um das Falzen des Werkstoffes zu ermöglichen oder zu vereinfachen. Offsetdruck Indirektes Flachdruckverfahren, bei dem nicht direkt von der Druckplatte auf Papier gedruckt wird. Die Farbe wird erst über eine weitere Walze, den Gummituchzylinder, übertragen. Der Offsetdruck ist das meist verbreitete Druckverfahren und wird im Bücher-, Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck eingesetzt. Opazität Messgröße für die Lichtundurchlässigkeit von Papieren. Besonders wichtig beim beidseitigen Druck. Je größer die Opazität des Papiers, desto weniger scheint durch. Passkreuze (Passmarken) Feine Fadenkreuze auf Druckdaten und Druckplatten, die dem passgenauen Übereinander- oder Nebeneinanderdrucken der einzelnen Farben beim Mehrfarbendruck dienen. Pantone-Farben Ist ein international verbreiteten Farbsystems, das hauptsächlich in der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt wird. Es wurde 1963 von der Pantone LLC, einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Carlstadt, New Jersey, entwickelt. 2014 enthält das PMS 1755 Sonderfarben, die größtenteils nicht im Vierfarbdruck erzielt werden können, und ordnet diesen Farben Bezeichnungen in Form von Nummern zu. Proof Meist farbverbindlicher, digital hergstellter Ausdruck eines zu druckenden Dokuments zur Revision. Prägen Starker Pressdruck zur Erzeugung dauerhafter Tiefen- oder Reliefwirkung auf Karton, Einbandmaterial (Buchdecken) u.ä. PUR-Klebebindung Polyurethan-Klebstoffe (PUR) sind unter Einwirkung der Umgebungs- und Produktfeuchtigkeit reaktionsfähige Propolymere, die nach einer mehrstündigen Reaktionszeit zu einem sehr festen Klebstofffilm aushärten. Klebebindungen, die mit PUR-Klebstoff hergestellt werden, weisen eine wesentlich höhere Blattfestigkeit im Blockverbund auf, als dies mit den üblichen Dispersions- und Schmelzklebstoffen möglich ist. RGB Abk. für die Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Additiver Farbaufbau, wie er beispielsweise für die Monitordarstellung von Farben benötigt wird. Für den Druck ist eine Umrechnung in den CMYK-Farbraum notwendig. Rillen Einpressen einer linienförmigen Vertiefung in Papier, Karton oder Pappe. Sie erscheint auf der Gegenseite als Wulst. Verhindert das Brechen oder Platzen des Materials beim Falzen. Rollenoffsetdruck Druckverfahren für hohe Auflagen (z. B. Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte, Kataloge), bei dem das Papier in Rollen der Druckmaschine zugeführt wird. Rückendrahtheftung Gefalzte und am Bund geschlossene Bogen werden ineinander geführt und im Rücken meist mit zwei Drahtklammern geheftet. Schmuck- oder Sonderfarben Industriell angemischte Volltonfarben, auch Echtfarben genannt (HKS, Pantone), die nicht von CMYK-Farben erzeugt werden. Schön- und Widerdruck Der erste Druck auf einem beidseitig zu bedruckenden Bogen nennt man Schöndruck, der folgende Rückseitendruck wird Widerdruck genannt. Siebdruck Im Siebdruckverfahren können viele verschiedene Materialien bedruckt werden, sowohl flache (Folien, Platten etc.) wie auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Umfang Anzahl der Seiten eines Druckproduktes. UV-Lack Wird zur Druckveredelung für höchste Glanz- und Matteffekte eingesetzt. Die Schichtdicke ist dabei im Siebdruck höher als beim Offsetdruck. Vakat Leere, unbedruckte Seite. Vorsatz/Nachsatz Widerstandsfähiges Papier, das Buchblock und Buchdecke vorne (Vorsatz) und hinten (Nachsatz) miteinander verbindet. Der Falz des Vorsatzes wirkt dabei wie ein Scharnier. Wasserzeichen In Papier durch unterschiedliche Papierstärken eingebrachte, mittels Lichtdurchlass erkennbare Bildmarken, die zur Kennzeichnung der herstellenden Papiermühle dienen. Zuschuss Zusätzliche Papiermenge, die zum Einrichten für den Fortdruck und die Druckverarbeitung notwendig ist.
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Rüdiger Husemeyer
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Affichenpapier Franz. „Affiche“ (Werbe-)Anschlag. Spezielles, nassfestes Plakatpapier nach DIN 6730; meist stark geleimt und holzhaltig; zur besseren Opazität meist mit farbiger Rückseite. Akzidenzen Druckprodukte, die nicht periodisch erscheinen: Privat- und Geschäftsdrucksachen aller Art, z.B. Familiendrucksachen, Formulare, Briefbogen, Tabellen, Prospekte, Kataloge. Nicht dazu gehören: Werke (Bücher), Zeitschriften, Zeitungen, Verpackungen. Altarfalz Beide Außenseiten eines Druckprodukts werden wie Klappen zur Bogenmitte gefalzt. Auch Fensterfalz genannt, weil diese wie Flügel eines Fensters geöffnet werden können. Durch einen zusätzlichen Falz in der Mitte entsteht ein 8-Seiten Altarfalz (3-Bruch-Falz). Der Name wird von Flügelaltären in Kirchen abgeleitet. Anschnitt Grafische Elemente, Bilder oder flächige Hintergründe die bis an den Papierrand einer Druckseite reichen, müssen 2-3 mm über den Rand hinausragen. Für die Weiterverarbeitung des Druckprodukts ist dies unumgänglich. Das Druckprodukt mit dem zugegebenen Rand wird nach dem Druck auf das Endformat beschnitten. Mit dem Anschnitt wird sichergestellt, dass ein grafisches Element tatsächlich am Papierrand endet und keine „Blitzer“ entstehen. Auflösung Aufzeichnungs- oder Wiedergabefeinheit von Bildelementen, die meist in dpi (dots per inch) angegeben wird. Beschnitt siehe Anschnitt. Bilderdruckpapier Beidseitig gestrichenes (beschichtetes), hochwertiges Papier für anspruchsvolle, farbige und bebilderte Drucke. Erhältlich in glänzender, matter und halbmatter Qualität. Blindmuster Muster z. B. eines Buches aus unbedrucktem Papier, welches im Format, Umfang und Papier dem Endprodukt entspricht. Blitzer Differenzen (Weißstellen) im Passer mehrfarbiger Druckprodukte und bei Schneidefehlern an angeschnittenen Flächen oder Bildern. Blocksatz Symmetrische Textanordnung, bei der Zeilenanfänge und Zeilenenden in senkrechter Ausrichtung übereinstimmen. Die Wortzwischenräume variieren jedoch. Broschüre Mehrseitige geheftete oder gebundene Druckprodukte mit Umschlag aus gleichem Material wie der Innenteil oder aus Karton. Cellophanierung Veredelung von Druckprodukten mit einem Überzug aus Folie. Das Papier wird dadurch schmutz- und wasserabweisend. Chromopapier Einseitig gestrichenes Papier. Chromokarton Mehrlagiger, einseitig gestrichener Karton, der überwiegend für Buch- oder Broschüreneinbände, Faltschachteln, Displays, und Dekoration verwendet wird. Einseitig gestrichenes Papier. Chromolux Papier mit extremer Oberflächenglätte, hoher Steifigkeit und Volumen. Geeignet für die Bildwiedergabe in Fotoqualität. CMYK-Farbraum CMYK ist die Kurzbezeichnung für die im Vierfarbdruck verwendeten Grundfarben Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Yellow = Y), Schwarz (Key Colour = K). Aus der Mischung ergeben sich im Vierfarbdruck nahezu alle anderen Farben. Computer-to-Plate (CtP) Verfahren zur direkten Bebilderung von Druckplatten aus dem Datensatz heraus, ohne vorherige Filmbelichtung und Druckplattenkopie. Digitaldruck Das direkte Drucken aus digitalen Daten ohne statische Druckform. DIN-Papierformate Nach DIN 476 genormte, in Deutschland übliche Standard Papierformate. Am bekanntesten ist die Reihe der A-Formate. Das nächst kleinere Format errechnet sich durch Halbieren der langen Seite. Das größte Format ist DIN A0, das kleinste DIN A10. Dispersionslack Der Dispersionslack besteht im Wesentlichen aus Wasser und Bindemitteln (Harzen). Es lassen sich im Vergleich zum klassischen Öldrucklack intensivere Glanz- und Mattwirkungen erzielen. Dispersionslack zeichnet sich durch geringe Umweltbelastungen aus, trocknet durch Verdunsten des Wassers, ist geruchsfrei und vergilbt nicht. Drucklackierung Veredelung und Oberflächenschutz von Druckprodukten durch das Auftragen von spezifischen Lacken in der Druckmaschine. Die Lackierung dient dem Scheuerschutz und der Erzeugung von Glanz- und Matteffekten. dpi dots per inch: Englische Bezeichnung für Auflösefeinheit von Daten und Bildern für die Ausgabe am Belichter oder Drucker. Je höher die Auflösung, desto besser die Qualität. Für Offsetdrucke ist eine Auflösung ab 300 dpi geeignet. Dreiseitenbeschnitt Endbeschnitt eines Broschüren- oder Buchblocks an Kopf, Vorderseite und Fuß. Druckform Der materielle, verfahrenstechnisch erforderliche Informationsträger (z.B. Druckplatte), zur Übertragung der Bildstellen durch Drucken auf einen Druckstoff. Endformat Beschnittenes Format nach Fertigstellung eines Druckprodukts. Endlosdruck Formulardruck in Rotationsmaschinen. Die gedruckten Papierbahnen werden gestanzt, gelocht, perforiert und in Zickzackfalzung oder Bogen ausgelegt. Einrichten Vorbereitende Arbeiten an Maschinen für die Produktion. Euroskala Genormte CMYK-Farbskala für den 4-Farbdruck. Fadenheftung Die für die Herstellung eines Buches hochwertigeste Bindetechnik. Einzelne Falzbogen werden im Rücken durch Fäden mit den folgenden Bögen zu einem Buchblock vernäht. Der Buchrücken kann zusätzlich durch Gaze (Gewebe) verstärkt werden. Falzung Scharfer Bruch bei Papieren oder Kartons. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Kreuzfalz- und Parallelfalzarten. Farbigkeit Anzahl der zu verwendeten Druckfarben, z.B. 4/4-farbig: Die Zahl vor dem Schrägstrich zeigt die Anzahl der Farben auf der Vorderseite des Druckobjekts. Die Zahl nach dem Schrägstrich die Anzahl der Farben auf der Rückseite. Farbproof Farbverbindliche Vorlage zur Kontrolle für den Kunden und für den Druck. Folienkaschierung Schützender, dekorativer oder verstärkender Überzug aus Glanz-, Matt-, oder strukturierter Folie bei Broschüren, Buchumschlägen oder ähnlichen Produkten. Gestrichenes Papier In der Streichmaschine wird durch Auftragen eines Bindemittels eine gleichmäßige, glatte und geschlossene Oberfläche bei Druckpapieren erzielt. Dadurch erreicht man eine höhere Detailwiedergabe und bessere Qualität beim Druck. Der Strich kann matt oder glänzend sein. Graustufen Optische Erscheinung der Grauwerte zwischen Schwarz und Weiß. Greiferrand Nicht bedruckbarer Rand an Druckbögen. Am Greiferrand wird der einzelne Druckbogen durch Greifsysteme erfasst und durch die Druckmaschine geführt. Hardcover Bezeichnung für Bücher mit festem Einband (Pappband). HKS-Farben Schmuckfarben für grafische Entwürfe und als Sonderfarben im Offsetdruck. Der HKS- Farbfächer beinhaltet 120 Volltonfarben mit insgesamt 3520 Farbtönen für Kunstdruck- und Naturpapiere. Holzfreie Papiere Aus reinem Zellstoff hergestellte, hochwertige Papiere, die maximal nur 5% verholzte Fasern enthalten dürfen. Holzhaltige Papiere Papiere mit einem höheren Anteil als 5% verholzten Fasern. Hotmelt Thermoplastischer Schmelzklebstoff, der beispielsweise bei Klebebindungen eingesetzt wird. ISBN Internationale Standardbuchnummer mit Angabe der Sprachgruppe, der Nummer des Verlages, der verlagsinternen Titelnummer und einer Prüfziffer. ISO-Skala Die ISO-Skala – auch Euroskala genannt – bezeichnet den Druck nach einheitlichen Normen, die die Wirkung der CMYK-Farben festlegen. Wir drucken für Sie nach der aktuellen Norm DIN ISO 12647-2 laut Fogra PSO. Kapitalband Schmales Stoffbändchen zur Verzierung, das bei Hardcover-Büchern an der Ober- und Unterkante des Buchblocks angeklebt ist. Dadurch wird die Lücke zwischen Buchblock und Buchrücken verdeckt. Klebebindung Fadenloses Binden von Büchern und Broschüren mit Klebstoffen (Hotmelt, Dispersionskleber, PUR). Der Buchblock wird am Rücken abgefräst und mit dem Umschlag verklebt. Kunstdruckpapier Siehe Bilderdruckpapier. Lackieren Siehe Drucklackierung. Laufrichtung Richtung, in der das Papier durch die Papiermaschine läuft (Laufrichtung der Papierfasern). Breitbahn: Die kurze Seite des Bogens läuft parallel zur Faserrichtung der Papierbahn. Schmalbahn: Die lange Seite des Bogens läuft parallel zur Faserrichtung der Papierbahn. Makulatur Von Makulatur spricht man, wenn z.B. Papier nicht weiterverarbetet werden kann, weil es unbrauchbar oder fehlerhaft gedruckt ist. Naturpapier Bezeichnung für ungestrichene, nicht oberflächenbehandelte Papiere. Nuten Das Heraustrennen eines Materialspans aus einem dicken Karton oder aus Pappe, um das Falzen des Werkstoffes zu ermöglichen oder zu vereinfachen. Offsetdruck Indirektes Flachdruckverfahren, bei dem nicht direkt von der Druckplatte auf Papier gedruckt wird. Die Farbe wird erst über eine weitere Walze, den Gummituchzylinder, übertragen. Der Offsetdruck ist das meist verbreitete Druckverfahren und wird im Bücher-, Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck eingesetzt. Opazität Messgröße für die Lichtundurchlässigkeit von Papieren. Besonders wichtig beim beidseitigen Druck. Je größer die Opazität des Papiers, desto weniger scheint durch. Passkreuze (Passmarken) Feine Fadenkreuze auf Druckdaten und Druckplatten, die dem passgenauen Übereinander- oder Nebeneinanderdrucken der einzelnen Farben beim Mehrfarbendruck dienen. Pantone-Farben Ist ein international verbreiteten Farbsystems, das hauptsächlich in der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt wird. Es wurde 1963 von der Pantone LLC, einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Carlstadt, New Jersey, entwickelt. 2014 enthält das PMS 1755 Sonderfarben, die größtenteils nicht im Vierfarbdruck erzielt werden können, und ordnet diesen Farben Bezeichnungen in Form von Nummern zu. Proof Meist farbverbindlicher, digital hergstellter Ausdruck eines zu druckenden Dokuments zur Revision. Prägen Starker Pressdruck zur Erzeugung dauerhafter Tiefen- oder Reliefwirkung auf Karton, Einbandmaterial (Buchdecken) u.ä. PUR-Klebebindung Polyurethan-Klebstoffe (PUR) sind unter Einwirkung der Umgebungs- und Produktfeuchtigkeit reaktionsfähige Propolymere, die nach einer mehrstündigen Reaktionszeit zu einem sehr festen Klebstofffilm aushärten. Klebebindungen, die mit PUR-Klebstoff hergestellt werden, weisen eine wesentlich höhere Blattfestigkeit im Blockverbund auf, als dies mit den üblichen Dispersions- und Schmelzklebstoffen möglich ist. RGB Abk. für die Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Additiver Farbaufbau, wie er beispielsweise für die Monitordarstellung von Farben benötigt wird. Für den Druck ist eine Umrechnung in den CMYK-Farbraum notwendig. Rillen Einpressen einer linienförmigen Vertiefung in Papier, Karton oder Pappe. Sie erscheint auf der Gegenseite als Wulst. Verhindert das Brechen oder Platzen des Materials beim Falzen. Rollenoffsetdruck Druckverfahren für hohe Auflagen (z. B. Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte, Kataloge), bei dem das Papier in Rollen der Druckmaschine zugeführt wird. Rückendrahtheftung Gefalzte und am Bund geschlossene Bogen werden ineinander geführt und im Rücken meist mit zwei Drahtklammern geheftet. Schmuck- oder Sonderfarben Industriell angemischte Volltonfarben, auch Echtfarben genannt (HKS, Pantone), die nicht von CMYK-Farben erzeugt werden. Schön- und Widerdruck Der erste Druck auf einem beidseitig zu bedruckenden Bogen nennt man Schöndruck, der folgende Rückseitendruck wird Widerdruck genannt. Siebdruck Im Siebdruckverfahren können viele verschiedene Materialien bedruckt werden, sowohl flache (Folien, Platten etc.) wie auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Umfang Anzahl der Seiten eines Druckproduktes. UV-Lack Wird zur Druckveredelung für höchste Glanz- und Matteffekte eingesetzt. Die Schichtdicke ist dabei im Siebdruck höher als beim Offsetdruck. Vakat Leere, unbedruckte Seite. Vorsatz/Nachsatz Widerstandsfähiges Papier, das Buchblock und Buchdecke vorne (Vorsatz) und hinten (Nachsatz) miteinander verbindet. Der Falz des Vorsatzes wirkt dabei wie ein Scharnier. Wasserzeichen In Papier durch unterschiedliche Papierstärken eingebrachte, mittels Lichtdurchlass erkennbare Bildmarken, die zur Kennzeichnung der herstellenden Papiermühle dienen. Zuschuss Zusätzliche Papiermenge, die zum Einrichten für den Fortdruck und die Druckverarbeitung notwendig ist.
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